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Immobilien-Magazin

16 deinzuhause Wohnkosten Energieausweis schützt vor hohen Heizkosten Die Energieeffizienz eines Gebäudes entscheidet wesentlich darüber, wie viel seine Bewohner für Wärmeenergie zahlen. Ein Ausweis kann künftigen Mietern und Käufern helfen, bei der Wohnungs- oder Haussuche die richtige Entscheidung zu treffen H eizung und Warm- wasseraufbereitung sorgen dafür, dass es die Bewohner eines Hauses schön warm haben. Doch die Kosten für die Wärmeenergie treiben die Gesamtwohnkosten meist in die Höhe. Laut einer Umfrage nennen auch knapp 66 Prozent der Befragten einen niedrigen Energieverbrauch als zweitwichtigstes Kriterium bei der Wahl ihres neuen Zuhauses (nach günstigen Mieten). Seit 2009 kann ihnen dabei der Energieausweis helfen, der im Rahmen der Energieeinsparverordnung durch den Gesetzgeber vorgeschrieben ist. Ihn müssen Vermieter und Verkäufer auf Nachfrage interessierten Mietern und Käufern vorlegen. Was steht drin? Der Energieausweis liefert Informati- onen über die energetische Qualität eines Wohngebäudes. Ob die zu erwartenden Heizkosten hoch oder eher niedrig sein werden, verrät er mit seinem Energieeffizienzwert. An einem Farbskalaverlauf von Grün nach Rot lässt sich dieser Wert einfach ablesen – ähnlich wie es Verbraucher beim Kauf von Elektrogeräten tun. Wichtig zu wissen: Es gibt zwei Ausweistypen, den Bedarfsausweis und den Ver- brauchsausweis. Letzterer basiert auf dem gemittelten tatsächlichen Energie- verbrauch der Hausbewohner in den letzten Jahren. Der Bedarfsausweis zeigt dagegen den Heizenergiebedarf, wobei er sich an der vorhandenen Heiztechnik und Bausubstanz des Gebäudes orien- tiert. Seine Aussagekraft ist präziser, da unabhängig vom Nutzerverhalten der Bewohner Daten vom Zustand der Heizungstechnik, von Fenstern, Türen Foto:hersteller